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Die 10... 2. Teil

Nein, es geht immer noch nicht um diese komische Sendung, sondern immer noch um die "perfect 10" von Ubuntu.

Diesmal war der Server dran. Da sowieso ein Umzug auf einen neue Systemplatte anstand, habe ich die Chance genutzt, das System gleich neu auf zu setzen. Keine Frage, Ubuntu sollte es werden, da ich das inzwischenbis auf dem Root-Server überall im Einsatz habe. Bisher hatte ich für den Home-Server ja immer die Server-Edition genutzt, was will ich mit ner grafischen Oberfläche auf einem Arbeitstier.
Seitdem ich aber die Kiste im Wohnzimmer stehen habe und von dort auch das Bild auf die Philips-Röhre gebracht wird (über ein VGA2Scart-Kabel in RGB Qualität), hat sich die Anforderung etwas geändert. Da wäre es überlegenswert, die Desktopversion zu installieren und nebenbei auch am TV noch surfen zu können.

Also die 64Bit Desktop ISO gezogen und auf den USB Stick gebracht. Installieren kann ich ja am Arbeitsrechner, der Server sollte eine geringe Downtime haben. Hat auch alles gut geklappt, soweit konfiguriert wie es machbar war, die virtuellen Maschinen kopiert und das selbsterstellte binary Repository mit den VDR-1.7.16 Paketen aus dem yaVDR Source Repository eingebunden, VDR installiert und die Ausgabe mittels vdr-sxfe und VDPAU-Beschleunigung so eingerichtet, dass dieser immer auf der 1. Arbeitsfläche gestartet wird. Die restlichen drei Arbeitsflächen können dann für Webbrowser oder Textverarbeitung (;)) genutzt werden. Gut, würde auf nem Full-HD Display mit 42+" schöner ausehen, aber wat solls, die Youtube-Videos werden dadurch auch nicht besser ;)

Dann der große Moment, die Festplatte zieh in den Server. Soweit erst mal alles gut, kleinere Anpassungen (die Aufnahmen gehörten z.B. noch dem alten VDR-Benutzer) gemacht, läuft alles soweit gut. Bild und Ton OK, die Schrift lässt sich am TV auch gut lesen, youtube im Firefox zeigt auch die Videos an, alles gut ;)

Leider sind dann nach 5h die ersten Probleme aufgetreten. Das Dateisystem hatte Fehler und die Platte wurde read-only remountet. Eigentlich erst mal nicht schlecht, aber dummerweise waren die Dateisystemfehler so gravierend, dass ein fsck-Lauf zwar alles wieder (soweit möglich ) repariert hat, aber dennoch das System nicht mehr bootfähig war. Grund dafür scheint wohl ein Bug im Kernel im Zusammenspiel mit bestimmten S-ATA Hostcontrollern zu sein. Am Installationsrechner und auch die ganze letzte Woche lang an einem Mini-ITX Board mit ION-Chipsatz gab es keine Probleme. Und auch jetzt läuft das System schon knapp 12h (aber diesmal mit einem anderen Kernel). Gut, dass ich die alte Platte noch hatte. So war der Server relativ schnell wieder einsatzfähig, wenn auch nicht  mit dem neuen System.

Also noch mal neu installiert und konfiguriert und es gab dann auch ein Update des Kernels. Trotzdem habe ich den Dauertest am ION-Mainboard auf über eine Woche ausgedehnt. Bisher keine Probleme, ich hoffe, dass diesmal auch der Server durchhält. Immerhin auch ein Nvidia Chipsatz... Zur Not habe ich als Fallback die alte Platte noch als Default-Boot-Platte im Server gelassen, da reicht dann im Idealfall ein Restart durch Ausschalten/Einschalten.

Seit heute Nacht 00:43 Uhr ist es nun ein Ubuntu 10.10 64Bit Desktop, der alle relevanten Tätigkeiten (VDR, DHCP, DNS, Mail, VPN, Samba-PDC, Fileserver) selbst oder mit Hilfe der auf ihm laufenden virtuellen Maschinen (zuzügl. einer virtuellen Win-XP Maschine) erledigt. Das TV-Bild kommt auch wieder gstochen scharf an der 70er-Röhre an, die Notwendigkeit, einen Flachmann anzuschaffen ist nicht zuletzt wegen der noch sehr überschaubaren Anzahl an freien HDTV Sendern weiter in die Zukunft gerückt. ÖR-HD kann man aufnehmen und woanders angucken, für SD reicht die Qualität der Glotze mehr als aus. Und nachdem Anixe-HD ja jetzt den Transponder gheräumt hat, bleibt eh nur noch Servus-TV als einziger freier privater HDTV Sender übrig. Und auch den kann man per Streaming am Full-HD Monitor im Büro gucken, dann habe unsere Vögel auch noch was vom Air-Race ;)

Ich hoffe, dass sich der Ausfall nicht mehr wiederholt und bin einmal mehr froh, dass das mit den virtuellen Maschinen so gut klappt. Damit ist ein Umzug sehr schnell machbar und man kann auch einzelne Serverbestandteile "leise" umziehen.

VDR-1.7.16 aus dem yaVDR Source Repository, den ich in einem "chroot-System" selbst übersetzt und unter http://repo.vdreceiver.de/ubuntu auch für andere zur Verfügung stellen kann, tut, soweit ich das mit meiner überschaubaren Anzahl an Plugins (live, epgsearch, xineliboutput, tvm2vdr) sagen kann, so wie gedacht.

Nachdem ich jetzt einige Erfahrungen mit dem erstellen eines eigenen Repositories und der Übersetzung der yaVDR-Sourcen gesammelt habe, werde ich das auch noch für meine Dockstar (Debian Squeeze) ebenso bereitstellen. Die braucht aber etwas länger, um die Sourcen neu zu übersetzen, also noch etwas Geduld ;)

{plusone}

Die 10... 2. Teil

Nein, es geht immer noch nicht um diese komische Sendung, sondern immer noch um die "perfect 10" von

Ubuntu.
Diesmal war der Server dran. Da sowieso ein Umzug auf einen neue Systemplatte anstand, habe ich die

Chance genutzt, das System gleich neu auf zu setzen. Keine Frage, Ubuntu sollte es werden, da ich das

inzwischenbis auf dem Root-Server überall im Einsatz habe. Bisher hatte ich für den Home-Server ja immer

die Server-Edition genutzt, was will ich mit ner grafischen Oberfläche auf einem Arbeitstier.
Seitdem ich aber die Kiste im Wohnzimmer stehen habe und von dort auch das Bild auf die Philips-Röhre

gebracht wird (über ein VGA2Scart-Kabel in RGB Qualität), hat sich die Anforderung etwas geändert. Da

wäre es überlegenswert, die Desktopversion zu installieren und nebenbei auch am TV noch surfen zu

können.
Also die 64Bit Desktop ISO gezogen und auf den USB Stick gebracht. Installieren kann ich ja am

Arbeitsrechner, der Server sollte eine geringe Downtime haben. Hat auch alles gut geklappt, soweit

konfiguriert wie es machbar war, die virtuellen Maschinen kopiert und das selbsterstellte binary

Repository mit den VDR-1.7.16 Paketen aus dem yaVDR Source Repository eingebunden, VDR installiert und

die Ausgabe mittels vdr-sxfe und VDPAU-Beschleunigung so eingerichtet, dass dieser immer auf der 1.

Arbeitsfläche gestartet wird. Die restlichen drei Arbeitsflächen können dann für Webbrowser oder

Textverarbeitung (;)) genutzt werden. Gut, würde auf nem Full-HD Display mit 42+" schöner ausehen, aber

wat solls, die Youtube-Videos werden dadurch auch nicht besser ;)

Dann der große Moment, die Festplatte zieh in den Server. Soweit erst mal alles gut, kleinere

Anpassungen (die Aufnahmen gehörten z.B. noch dem alten VDR-Benutzer) gemacht, läuft alles soweit gut.

Bild und Ton OK, die SChrift lässt sich am TV auch gut lesen, youtube im Firefox zeigt auch die Videos

an, alles gut ;)

Leider sind dann nach 5h die ersten Probleme aufgetreten. Das Dateisystem hatte Fehler und die Platte

wurde read-only remountet. Eigentlich erst mal nicht schlecht, aber dummerweise waren die

Dateisystemfehler so gravierend, dass ein fsck-Lauf zwar alles wieder (soweit möglich ) repariert hat,

aber dennoch das System nicht mehr bootfähig war. Grund dafür scheint wohl ein Bug im Kernel im

ZUsammenspiel mit bestimmten S-ATA Hostcontrollern zu sein. Am Installationsrechner und auch die ganze

letzte Woche lang an einem Mini-ITX Board mit ION-Chipsatz gab es keine Probleme. Und auch jetzt läuft

das System schon knapp 12h (aber diesmal mit einem anderen Kernel). Gut, dass ich die alte Platte noch

hatte. So war der Server relativ schnell wieder einsatzfähig, wenn auch nicht  mit dem neuen System.
Also noch mal neu installiert und konfiguriert und es gab dann auch ein Update des Kernels. Trotzdem

habe ich den Dauertest am ION-Mainboard auf über eine Woche ausgedehnt. Bisher keine Probleme, ich

hoffe, dass diesmal auch der Server durchhält. Immerhin auch ein Nvidia Chipsatz...

Seit heute Nacht 00:43 Uhr ist es nun ein Ubuntu 10.10 64Bit Desktop, der alle relevanten Tätigkeiten

(VDR, DHCP, DNS, Mail, VPN, Samba-PDC, Fileserver) selbst oder mit Hilfe der auf ihm laufenden

virtuellen Maschinen (zuzügl. einer virtuellen Win-XP Maschine) erledigt. Das TV-Bild kommt auch wieder

gstochen scharf an der 70er-Röhre an, die Notwendigkeit, einen Flachmann anzuschaffen ist nicht zuletzt

wegen der noch sehr überschaubaren Anzahl an freien HDTV Sendern weiter in die Zukunft gerückt. ÖR-HD

kann man aufnehmen und woanders angucken, für SD reicht die Qualität der Glotze mehr als aus. Und

nachdem Anixe-HD ja jetzt den Transponder gheräumt hat, bleibt eh nur noch Servus-TV als einziger freier

privater HDTV Sender übrig. Und auch den kann man per Streaming am Full-HD Monitor im Büro gucken, dann

habe unsere Vögel auch noch was vom Air-Race ;)

Ich hoffe, dass sich der Ausfall nicht mehr wiederholt und bin einmal mehr froh, dass das mit den

virtuellen Maschinen so gut klappt. Damit ist ein Umzug sehr schnell machbar und man kann auch einzelne

Serverbestandteile "leise" umziehen.

VDR-1.7.16 aus dem yaVDR Source Repository, den ich in einem "chroot-System" selbst übersetzt und unter

http://repo.vdreceiver.de/ubuntu auch für andere zur Verfügung stellen kann, tut, soweit ich das mit

meiner überschaubaren Anzahl an Plugins (live, epgsearch, xineliboutput, tvm2vdr) sagen kann, so wie

gedacht.

Nachdem ich jetzt einige Erfahrungen mit dem erstellen eines eigenen Repositories und der Übersetzung

der yaVDR-Sourcen gesammelt habe, werde ich das auch noch für meine Dockstar (Debian Squeeze) ebenso

bereitstellen. Die braucht aber etwas länger, um die Sourcen neu zu übersetzen, also noch etwas Geduld

;)