Dockstar im Käfig
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- Last Updated on Wednesday, 06 July 2011 08:22
- Written by Markus K.
Dockstar-Käfig
Meine Dockstar ist umgezogen. Genauer gesagt, eigentlich eingezogen...
In ein neues Gehäuse nämlich, nachdem ich sie aus ihrem Originalgehäuse befreit habe. Der Prozessor ist durch diverse Compilerorgien recht warm geworden und ich wollte ihm einen kleinen Kühlkörper spendieren. Danach ging aber das Gehäuse nicht mehr zu. Also habe ich die Dockstar, nachdem ich noch ein 2,5" HD-Gehäuse mit passendem Stecker für den oberen USB Anschluß in der Krabbelkiste im Keller gefunden habe, einfach mal in "wilder Verkabelung" auf dem Schreibtisch plaziert. Das hat natürlich unsere Geier (Nymphensittiche) interessiert und auch das eine oder andere Schreibtischutensil (1,5TB Platte, USB-Sticks etc.) ist darauf gelandet. Tut der offenen Platine nicht gut. Also ein passendes Gehäuse gesucht. Plastikgehäuse sind nicht grad günstig, zumindest beim blauen Klaus nicht... Aber ich hatte ja noch was im Keller (ich schmeiss ja nix weg), eine Gitterplatte aus dünnem Drahtgeflecht, 50x25cm. Daraus kann man sich doch wunderbarst selbst ein kleines Gehäuse biegen. Es soll ja keinen Schönheitspreis gewinnen sondern nur die Dockstar schützen.

Kurz ausgemessen, angezeichnet und über der Tischkante gebogen. Geht ja recht einfach. Ob das dann stabil genug wird? Naja, in der Schule damals waren die Papierwürfel am Ende auch immer stabil, dann klappt das hiermit auch ;)
Damit die ganze Konstruktion auch hält, wollte ich das Gebilde noch verschrauben. Dafür habe ich 2 Kanthölzer passend abgelängt und mit in den Innenraum gelegt. Sie schliessen nun links und rechts am HD-Gehäuse an. Das HD-Gehäuse habe ich noch mit einem Stück Schaumplastik vom Gehäuse entkoppelt und alles mit Doppelklebeband (wenn schon Pfusch am Bau, dann richtig ;)) befestigt. Zum Ende hin soll es ja eigentlich halbswegs passend sein, damit da nichts mehr verrutschen kann.

Mit der Blechschere dann noch die überstehenden Teile abschneiden, die Falzkanten an der Seite einschneiden, noch mal biegen und schon sieht das ganze wie eine kleine Zigarrenschachtel aus. Aber viel luftiger ;) Perfekt für eine hart arbeitende Dockstar (Compileumgebung für die ganzen VDR-Pakete, dazu später mehr). Schrauben reingedreht, hinten noch die Anschlüsse für Strom, Netzwerk und 2x USB ausgeschnitten, intern noch mit einer kleinen USB-Verlängerung den seitlichen USB-Anschluss für einen demnächst evtl. mit einziehenden DVB-T verlegt und fertig ist das Gehäuse. Wie gesagt, gewinnt mit Sicherheit keinen Schönheitspreis aber es ist robust und der Dockstar kann jetzt eigentlich nichts mehr passieren.

Jetzt muss die Dockstar noch ein paar Pakete kompilieren, dann kann ich das VDR-1.7.16 Repo für Debian Squeeze armel veröffentlichen.
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