Hardwarerefresh Corolla

Corolla E11 Kombi von vorne

„Hardwarerefresh“

Nachdem der Yaris jetzt schon knappe 230.000km auf der Uhr hatte, war es an der Zeit, sich doch mal nach einem anderen Gebrauchten mit weniger km zu suchen. Wir hatten nicht damit gerechnet, so schnell fündig zu werden. Ein Toyota sollte es wieder sein, der Zuverlässigkeit wegen. Unser Yaris hat uns in den 7 Jahren und 200.000km nie wirklich im Stich gelassen, man konnte bei den beiden „großen“ Sachen immer noch weiterfahren.

„Hardwarerefresh“

Nachdem der Yaris jetzt schon knappe 230.000km auf der Uhr hatte, war es an der Zeit, sich doch mal nach einem anderen Gebrauchten mit weniger km zu suchen. Wir hatten nicht damit gerechnet, so schnell fündig zu werden. Ein Toyota sollte es wieder sein, der Zuverlässigkeit wegen. Unser Yaris hat uns in den 7 Jahren und 200.000km nie wirklich im Stich gelassen, man konnte bei den beiden „großen“ Sachen immer noch weiterfahren.

Also bei den einschlägigen Seiten im Internet gesucht und ein paar Modelle rausgesucht. In unserem Preisrahmen bis 5000€ fanden sich einige Toyota Avensis der Generation um das Jahr 2000. Schon ein Schiff im Vergleich zum Yaris, auch der Verbrauch ist da spürbar höher. Also mal verstärkt auf die Corollas geguckt. Eigentlich sind die E11 Corollas etwas gewöhnungsbedürftig, die Frontscheinwerfer sind rund und „innovativ“. Aber je länger ich mir den anschaue, umso besser gefällt er mir.

Eine Anzeige hat uns besonders interessiert: Ein 98er Corolla Kombi, 20.000km, silber, vom Händler (Toyota DIT München) und dann für 3490€. Naja, auf jeden Fall mal angucken, auch wenn Silber nicht unsere Wunschfarbe ist. Vor Ort dann die erste Ernüchterung, ich habe mir den Corolla etwas größer vorgestellt. Im Vergleich zum Yaris ist der doch um einiges niedriger. Aber dafür auch länger, was man vor allem im Kofferraum merkt. Rundum gab es einige Dellen und Kratzer, der Vorbesitzer war ein älterer Herr, der das Auto nur zum Einkauf/Arztbesuch und vermutlich als Holztransporter genutzt hat. Die Rückbank war komplett ausgebaut und überall waren Holz- und Rindenreste. Immerhin 8-fach bereift, die Winterreifen aus dem Jahr 2006, also noch brauchbar. Vor allem noch mit vollem Profil.

Die Probefahrt war unspektakulär, ein Toyota halt. Nichts klappert, ruckelt oder brummt. Die Sitze sind auch noch bequem, da kaum gebraucht. Wir erbitten uns beim Verkäufer eine Nacht zum überdenken. Am nächsten Tag bin ich dann hin und habe ihn gekauft. Bei dem Preis und dem technischen Zustand muß man zuschlagen. Eine komplette Inspektion und der Zahnriemenwechsel (der alle 100.000km oder 5 Jahre fällig ist, auch wenn nichts passiert wenn der Zahnriemen reisst, da der Motor ein Freiläufer ist, d.h. die Ventile schlagen nicht auf den Kolben) wird noch auf Kosten des Autohauses gemacht. Wunderbar, so dachten wir uns das. Und das, obwohl der Wagen an einem Freitag dem 13. gekauft wurde 😉

Die Woche darauf konnten wir ihn abholen, aufpoliert, innen geputzt, alles gemacht (Zahnriemen, Inspektion, Rückbank eingebaut etc.).

Was noch zu tun war: Radio. Der Vorbesitzer hatte ein einfaches Kassettenradio eingebaut, das wollten wir dann doch lieber mit einem CD/MP3 Radio aufwerten. Ich habe mich etwas informiert und bin dann beim JVC KD-R711 hängen geblieben. Leider habe ich etwas schief geschaut, die freie Farbwahl über RGB LEDs konnte nur das kleinere oder das größere Modell. Der Unterschied zum KD-R611 war der 2. USB Port und die Bluetooth-Freisprecheinrichtung. Dafür konnte der KD-R711 keine freie Farbeinstellung. das konnte erst wieder der KD-R811. Na gut, also noch einen JVC KD-R811 bei Amazon bestellt, der KD-R711 geht dann wieder zurück. So bin ich jetzt zufrieden damit. Auch der Front-USB Port ist jetzt mit einem Schiebedeckel statt einem Gummipfropfen verschlossen. Die freie Farbeinstellung ermöglicht eine genaue Anpassung an die restliche Instrumentenbeleuchtung. Bluetooth-Audio-Streaming vom Netbook klappt auch, der Windows Media Player kann auch über das Radio gesteuert werden. Daneben kann das Radio auch einen i-Pod bzw. in i-Phone steuern.

Eine Unschönheit haben wir noch gefunden. Die Feder, die den Tankdeckel öffnen sollte, fehlte. Aber kein Problem, ein Anruf beim Toyota-Händler und die Feder ist bestellt. 2 Tage später konnten wir sie abholen und einklipsen. Jetzt geht der Tankdeckel auch ohne Hilfe von außen wieder auf.

Nächstes Jahr kommen dann noch 15″ Alufelgen mit entsprechenden Reifen drauf, da die Sommerreifen doch schon etwas alt sind. Auch wenn sie noch fast volles Profil haben. Schade drum, aber mit DOT 367 deutlich zu alt.

Corolla E11 Kombi von vorne Corolla E11 Kombi von hinten Corolla E11 Kombi seitlich

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